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Text der YouTube-Video-Predigt 010 mit dem Titel:

Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er dann zu, dass Menschen auf dieser Welt hungern und leiden müssen ?

(Sie enthält Auszüge aus dem Klartext-Punkt 086 - den du hier erreichst.)


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Warum verhindert Gott nicht das Böse ?

Das fragen sich viele Menschen. Aber wenn er dies täte, dann müsste er jeden von uns vernichten, denn wir sind doch alle irgendwie Sünder – und demzufolge böse.

In Gottes Wort wird uns gesagt:

„... es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt ...“
(2.Chronik 6, Vers 36)

Doppelte Verneinung bedeutet also: jeder Mensch sündigt !

Und im Römerbrief 3, Vers 23 lesen wir:

„... sie sind allesamt Sünder ...“

Jesus Christus erklärt uns diesbezüglich:

Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken … Habgier, Bosheit, Arglist, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein.
(Markus 7, Vers 20-23)

Gott sieht, dass es keiner von uns schafft, ohne Sünde zu leben.

Der Herr schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei ... Aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben ...“
(Psalm 14, Vers 2-4)

Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist ... Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben.
(Römer 3, Vers 10-12)

Würde Gott dafür sorgen, dass wir (in Anführungsstriche) perfekt "funktionieren" - also auch unsere Gedanken niemals böse wären, dann wären wir für Gott keine Kinder, sondern lediglich gefühllose Roboter, beziehungsweise ferngesteuerte Marionetten. Solche Geschöpfe möchte der Herr nicht - sondern er wünscht sich Menschen, die aus freien Stücken nach ihm fragen, ihn suchen und aus Liebe zu ihm freiwillig den Gehorsam gegenüber Gott und Jesus auf sich nehmen.

Gott bietet uns die folgenden beiden Wege zur freien Auswahl an. Er sagt:

Ich habe euch Leben (also das ewige Leben bei Gott) und Tod (gemeint ist die ewige Verdammnis bei Satan), Segen (im Paradies) und Fluch (in der Hölle) vorgelegt, damit du das Leben erwählst ...“
(5.Mose 30, Vers 19)

So spricht der Herr:Siehe, ich lege euch vor den Weg zum Leben und den Weg zum Tode.
(Jeremia 21, Vers 8)

Gott möchte, dass wir uns von ganzem Herzen Mühe geben. Er erkennt dies. Also bereite du dem Herrn Freude, indem du dich täglich, stündlich - ja sogar jede Minute bemühst, Satans negativem Einfluss, seinen Versuchungen und Verführungskünsten zu widerstehen.

Nun die Antwort auf die häufig gestellte Frage: „Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er dann zu, dass Menschen auf dieser Welt hungern und leiden müssen ?“

In der Bibel wird logischerweise davon ausgegangen, dass Gott existiert. Wer daran zweifelt, ist ein Tor.

Psalm 14, Vers 1:

Die Toren sprechen in ihrem Herzen:Es ist kein Gott.

Nur die Toren zweifeln also Gottes Existenz an. Zu den Toren zählen aber auch die Klugen und die Hochstudierten, wenn sie Gott ablehnen.

Oftmals wird gefragt: „Warum hat sich Gott soweit von den Menschen entfernt ?“

Die Frage müsste allerdings anders lauten - nämlich: „Warum haben die Menschen sich soweit von Gott entfernt ?“

In Krisensituationen fragen die Menschen: „Wo war Gott ... ?“

Die Antwort lautet: „Er war genau dort, wo ihr ihn ansonsten auch haben wollt - nämlich weit weg !

Gott möchte uns klarmachen, wie grausam es ohne ihn zugeht.

Diese Erkenntnis, die wir gewinnen sollen, ist deshalb so wichtig, damit wir erkennen können, wie es ab dem Jüngsten Tag sein wird, wenn man nicht in Gottes Reich gelangt, sondern die Ewigkeit in der Gottesferne (also in der ewigen Verdammnis) zubringen muss.

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Oftmals wird gefragt: Warum gibt es beispielsweise Erdbeben – die bringen doch so viel Leid ?

Die wissenschaftliche Antwort: Weil die Reibung riesiger Erdplatten aneinander extreme Spannungen verursacht, die sich irgendwann in Form von Erdbeben wieder entspannen.

Gott hat uns Menschen nicht befohlen, in Erdbebengebieten Städte zu errichten. Warum sollte also Gott Schuld an dem durch Erdbeben entstehenden Leid sein ?

Es gibt aber auch noch eine andere Erklärung, warum die Erde sooft bebt: Gott will uns Menschen im wahrsten Sinne des Wortes wach-"rütteln", damit wir erkennen, wie hilflos wir doch eigentlich ohne ihn sind.
Wir sollen einsehen, dass wir Gott brauchen.

Da wir aber nicht "aufwachen", und nicht nachdenklich werden, muss Gott uns öfter mal "anstoßen", und "aufrütteln", damit wir vielleicht doch endlich erwachen.

Wichtig zu wissen ist auch folgendes: Viele Menschen, die von sich denken, dass sie auf Grund ihres Glaubens oder ihrer Religion ins Paradies hineingelangen, werden am Jüngsten Tag im wahrsten Sinne des Wortes ein böses Erwachen erleben.

Das ist nicht meine Meinung, sondern der Herr Jesus Christus sagt es uns selbst:

Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm (also dem breiten und einfachen Weg) hineingehen (nämlich in die ewige Verdammnis).

Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum
(ewigen) Leben führt, und (nur) wenige (Menschen) sind's, die ihn (also diesen schmalen Weg zum ewigen Leben) finden(und dann auch tatsächlich auf diesem Weg gehen).
(Matthäus 7, Vers 13-14)

Wie könnte uns Gott ansonsten die Augen öffnen, wenn er uns auf dieser Erde nur "in Watte packen" würde ?

Es gibt einen Spruch, der lautet:

Katastrophen sind das Megafon Gottes, um eine taube Welt wachzurufen !

Die Menschen wählen von sich aus die Gottesferne - aber dann sind sie verwundert, wenn der sogenannte "Liebe Gott" nicht helfend eingreift.

Den Begriff "Lieber Gott" wirst du übrigens in der Bibel vergeblich suchen – das ist eine Erfindung der Lügenprediger.

Aber zurück zu der von den Menschen selbst gewählten Gottesferne.

Sie, also die meisten Menschen, blenden Gott und Jesus Christus aus ihrem täglichen Leben aus und wollen nichts von ihnen wissen. Aber wenn, wie man so schön sagt, die Luft brennt, dann schreien sie: „Herr hilf !“

„Herr steh uns bei - errette uns!“

Denke immer daran, dass Gott kein Staubsauger ist, den man nur hervorkramt, wenn man ihn benötigt - aber ihn ansonsten wieder möglichst unsichtbar verschwinden lässt, weil er stört.

Ansonsten wirst du vergeblich auf Gottes Hilfe hoffen !

Im 2.Buch Samuel 22, Vers 42 lesen wir:

Sie sehen sich um - aber da ist kein Helfer - nach dem Herrn, aber er antwortet ihnen nicht.

Und warum will Gott ihnen nicht antworten ?

Bei Maleachi 1, Vers 10 erfahren wir es:

Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der Herr ...“

Im Alten Testament wird uns viel darüber berichtet, wie Gott versuchte, die Menschen zu erziehen, um sie auf den richtigen Weg zu bringen. Aber alle seine Bemühungen waren vergeblich. Mit der Sintflut zog er einen Schlussstrich darunter. Er wollte zukünftig nicht mehr in das Treiben der Menschen durch Strafe oder Vernichtung eingreifen.

Ich will hinfort (also zukünftig) nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe.
(1.Mose 8, Vers 21)

Zum Zeichen für sein Versprechen hat Gott den Regenbogen an den Himmel gesetzt.

Und Gott sprach:Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man (nämlich zur Erinnerung an seine Aussage) meinen Bogen sehen in den Wolken.
(1.Mose 9, Vers 12-17)

Gott will sich in das Leben der Menschen nicht mehr einmischen, indem er sie auf dieser Erde bestraft. Erst am Jüngsten Tag (beim Jüngsten Gericht) wird jeder einzelne Mensch Rechenschaft abgeben müssen, wie er gelebt hat - und wird dementsprechend verurteilt.

Das hat Gott versprochen. Und was Gott einmal gesagt und versprochen hat, dass nimmt er niemals zurück !

Seine Worte:

Ich will ... nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist.
(Psalm 89, Vers 35)

Ich (also Gott) sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich. Wie ich's gesagt habe, so lasse ich's kommen;  was ich geplant habe, das tue ich auch.
(Jesaja 46, Vers 10-11)

Ich, der Herr, rede es und tue es auch.
(Hesekiel 17, Vers 24)

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Es gibt aber auch noch einen anderen Grund, warum Gott sich aus dem Tun und Handeln der Menschen auf dieser Erde heraushält: Er möchte uns prüfen.

Würde er uns hier auf dieser Erde nämlich immer sofort bestrafen, dann könnte er nicht erfahren, ob wir aus Liebe zu ihm seine Gesetze einhalten, oder nur aus Angst vor ihm gehorsam sind.

Um uns aber prüfen zu können, bleibt Gott nichts anderes übrig, als es zuzulassen, dass einige Menschen den anderen Menschen Schaden zufügen oder ihnen wehtun können. Prüfen bedeutet nämlich: sich heraushalten - und den zu prüfenden Menschen machen lassen, was er (oder sie) für richtig hält.

Aber die "Quittung" dafür bekommen die Menschen, die andere unterdrücken und im Elend allein lassen, dann am Jüngsten Tag präsentiert. So müssen auch sie für das "bezahlen", was sie angerichtet haben.

Wer sich als ein Nicht-Sünder ansieht, hat den Ernst der Lage noch nicht erkannt.

Es gibt einen Spruch, der allerdings nicht aus der Bibel stammt. Er lautet:

Wenn du mit einem Finger auf einen anderen Menschen zeigst, dann zeigen drei Finger auf dich zurück !

Durch Gottes Wort werden wir gewarnt, dass wir uns vorsehen sollen, um nicht selbst den Versuchungen zu erliegen.

„... sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest.
(Galater 6, Vers 1)

Sogar Menschen, die sich als "gut" bezeichnen, tun oftmals Böses, ohne es selbst zu bemerken.


Das beste Beispiel ist, wenn man den wirklich notleidenden Menschen in der Dritten Welt nur halbherzig mit ein paar Spenden vom Überfluss hilft – anstatt durch persönlichen Verzicht aktiv und intensiv das Elend zu bekämpfen – so, wie es der Herr von uns erwartet.
In Gottes Wort heißt es nämlich:

Nicht, dass die andern gute Tage haben sollen und ihr Not leidet, sondern dass es zu einem Ausgleich komme. Jetzt helfe euer Überfluss ihrem Mangel ab, damit danach auch ihr Überfluss eurem Mangel abhelfe und so ein Ausgleich geschehe ...“
(2.Korinther 8/13-15)

Auch Jesus Christus spricht das echte Teilen knallhart an. Bei Lukas 3, Vers 10-11 lesen wir folgendes:

Und die Menge (also die vielen Menschen) fragte ihn und sprach:Was sollen wir denn tun ?Er (Jesus) antwortete und sprach zu ihnen:Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso.

Das liest sich locker und schön - aber eigentlich ist es ein sehr harter Satz:

Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat ...“

Zwei Hemden – wer heutzutage lediglich nur zwei Hemden hätte, würde laut jammern und klagen, dass er selbst mehr als bedürftig sei. Für den Herrn zählt er aber bereits zu denen, die den noch ärmeren Menschen helfen könnten.

Wenn jemand zwei Hemden besitzt - und soll eines davon abgeben, dann sind dies 50 Prozent !

Frage: Bist du bereit, 50 Prozent von deinem Besitz abzugeben ?

Die Antwort auf diese Frage behalte mal lieber für dich.

Ob nun 50 Prozent - oder weniger - Teilen, also etwas abgeben, tut immer weh, wenn es nicht nur vom Überfluss geschieht.

Aber genau das ist es, was der Herr bei uns sehen möchte – nämlich das Abgeben vom Mangel.

Lies diesbezüglich den Text von der armen Witwe (Lukas 21/1-4 und bei Markus 12/41-44). Dann wirst du erkennen, wie begeistert Jesus von dieser Frau - und von ihrer kleinen Gabe war, während die Reichen viel gaben - was Jesus allerdings nicht imponierte.

Denke immer an die Warnung des Herrn:

Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.
(Jakobus 4/17)

Gott sagt:

Denn es ist kein Mensch so gerecht auf Erden, dass er nur Gutes tue und nicht sündige.
(Prediger Salomo 7, Vers 20)

Wenn Gott nun die Welt von der Sünde und vom Bösen befreien wollte, dann müsste er sie von allen Menschen befreien.

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Die Menschen haben in ihrem Leben festgestellt, dass ihre bösen Taten ohne sofortige und direkte Gottesstrafe bleiben. Deshalb werden sie (in Anführungsstrichen) "übermütig" - also überheblich, egoistisch, und tun mit ihrem täglichen Verhalten oftmals anderen Menschen weh.

In Gottes Wort lesen wir diesbezüglich folgendes:

Weil der Gottlose Übermut treibt, müssen die Elenden leiden; sie werden gefangen in den Ränken, die er ersann. (Bedeutet: Die Armen müssen darunter leiden, was sich der Gottlose ausdachte und plante.) Der Gottlose meint in seinem Stolz, Gott frage nicht danach ...“
(Psalm 10, Vers 2-7)

Herr, wie lange soll ich schreien, und du willst nicht hören ?
Wie lange soll ich zu dir rufen:
"Frevel !", und du willst nicht helfen ?
Warum lässt du mich Bosheit sehen und siehst dem Jammer zu ?
Raub und Frevel
sind vor mir; es geht Gewalt vor Recht. Darum ist das Gesetz ohnmächtig, und die rechte Sache kann nie gewinnen; (und nun folgt die Begründung:) denn der Gottlose übervorteilt den Gerechten; darum ergehen verkehrte Urteile.
(Habakuk 1, Vers 2-4)

Es gibt Menschen, die andere übervorteilen beziehungsweise sogar ausbeuten. Sie brechen Gottes Gesetze - und dadurch müssen andere leiden.

„... sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund (den Gott uns vorgegeben hat). Darum frisst der Fluch die Erde, und büßen müssen's, die darauf wohnen.
(Jesaja 24, Vers 5-6)

Da Gott festgelegt hat, dass er sich auf dieser Erde nicht mehr strafend in das Tun der Menschen einmischen wird, kann er den, der Böses tut, nicht bestrafen. Ansonsten müsste Gott wortbrüchig werden. Das Strafen wird er erst am Jüngsten Tag (beim Jüngsten Gericht) tun.

Bei Habakuk 2, Vers 9 heißt es:

Weh dem, der unrechten Gewinn macht ...“

Unrechter Gewinn entsteht bereits dann, wenn man den anderen übervorteilt, beziehungsweise ihn mit einem Hungerlohn abspeist. Oder wenn man beim Einkauf nur an seinen eigenen Vorteil denkt. Wenn man ein Schnäppchen macht, dann sollte man den eingesparten Betrag nutzen, um ihn in Form einer Spende an eine seriöse Hilfsorganisation den Menschen in der Dritten Welt zukommen zu lassen.

Bei Habakuk 2, Vers 17 werden wir gewarnt:

Denn der Frevel, den du ... begangen (hast), wird (am Jüngsten Tag) über dich kommen ...“

(Was Frevel ist, erfährst du auf unserer Homepage in den alphabetisch geordneten Suchbegriffen.)


Da Gott festgelegt hat, sich aus dem Tun der Menschen auf dieser Erde herauszuhalten, sind sehr viele der Meinung, dass sie hier tun und lassen können, was sie wollen. Gottes Strafe haben sie hier nicht zu befürchten. Dies wurde von ihnen meistens bereits "ausgetestet". Und dass sie am Jüngsten Tag für ihr sündiges Erdenleben bestraft werden, das glauben sie nicht, beziehungsweise verdrängen sie es. Deshalb ist das Verhalten vieler Menschen hier auf dieser Erde so erbärmlich und sündhaft.

Weil das Urteil über böses Tun nicht sogleich ergeht (also nicht sofort ausgeführt wird), wird das Herz der Menschen voll Begier, Böses zu tun.
(Prediger Salomo 8, Vers 11)

Passend dazu der weltliche Spruch: Aufgeschoben - ist nicht aufgehoben !

Bedenke, dass Strafe, die nur aufgeschoben ist, nicht bedeutet, dass sie aufgehoben (also erlassen und getilgt) ist.

Die Strafe, die die Menschen wegen ihrer Worte und Taten eigentlich sofort verdient hätten, die bekommen sie zeitversetzt am Jüngsten Tag.

Gott erklärt es uns ehrlich - aber knallhart:

Darum soll mein Auge ohne Mitleid auf sie blicken (und zwar am Jüngsten Tag), ich will auch nicht gnädig sein, sondern will ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen.
(Hesekiel 9, Vers 10)

Viele Menschen denken, dass es keinen Gott gibt - und deshalb sind sie der Meinung, dass sie für ihr Tun nur von weltlichen Gerichten bestraft werden können. Also geben sie sich lediglich Mühe, dass sie "nicht erwischt werden".

Und die Menschen, die sich nur "Gläubige" oder "Christen" nennen (also Namens-Christen), hoffen, dass Gott ihr Tun übersieht, oder dass der sogenannte "Liebe Gott mal ein Auge zudrückt".

Aber Gott "drückt kein Auge zu". Entweder bereut ein Mensch ehrlich seine Sünden durch Buße tun (siehe Klartext-Punkt 009), oder die Sünden werden ihm (oder ihr) am Jüngsten Tag (vor dem Jüngsten Gericht) vorgeworfen. Aber dann ist es zu spät !
Es bleibt demjenigen (oder derjenigen) dann nur der Weg in die ewige Verdammnis.

Allerdings wollen das die Menschen (darunter auch viele "Gläubige" und Namens-Christen) nicht wissen. So weit geht ihr "Glauben" dann auch wieder nicht. Sie reden sich ein, dass es alles nicht so schlimm kommen wird:

Bei Hesekiel 9, Vers 9 heißt es dazu:

Denn sie sprechen: „... der Herr sieht uns nicht.

Im Psalm 10, Vers 11 heißt es:

Er (also der Sünder) spricht in seinem Herzen:Gott hat's vergessen ... er wird’s nimmermehr sehen.

Und im Psalm 73, Vers 11:

Wie sollte Gott es wissen ?
Wie sollte der Höchste
(also Gott) etwas merken ?

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Nun eine ganz wichtige Frage: Warum kann Gott kein "Auge zudrücken", wenn wir sündigen ?

Ganz einfach – weil Gott gerecht ist – und zwar hundertprozentig !

Herr, ich weiß, dass deine Urteile gerecht sind ...“
(Psalm 119, Vers 75)

Denn der Herr, unser Gott, ist gerecht.
(Daniel 9, Vers 14)

Wenn Gott gerecht ist, und er gerechte Urteile fällt, dann ist es ihm nicht möglich, über die eine oder andere Sünde hinwegzusehen. Denn wo wäre ansonsten die Grenze ?

Ab wann ist es eine kleine Sünde – und ab wann kann er kein Auge mehr zudrücken ?

Dann würde es Ungerechtigkeiten geben. Aber nicht bei Gott !

Er ist gegen jede Ungerechtigkeit - und wird knallhart gegen sie am Jüngstem Tag vorgehen - sie richten.

Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen (also über gottloses Verhalten) und alle Ungerechtigkeit der Menschen ...“
(Römer 1, Vers 18)

Im Klartext-Punkt 118 erfährst du, was uns am Jüngsten Tag, beim Jüngsten Gericht, erwartet. Es ist erschreckend, weil es anders sein wird, als wir es uns vorstellen. Kannst du beruhigt diesem Tag entgegen gehen ?

Wie gesagt: Im Klartext-Punkt 118 auf unserer Homepage "www.jesus-im-klartext.com" kannst du die diesbezüglichen Infos lesen.

Weil sich Gott momentan völlig aus unserem Handeln und Tun heraushält, denken die Menschen, dass sie hier auf Erden tun und lassen können, was ihnen gefällt - und was ihnen persönlich Vorteile, Gewinn und Reichtum bringt.

Aber durch persönlichen Verzicht den Armen und Bedürftigen zu helfen - also teilen und abgeben, das fällt den wenigsten ein. Sie geben oftmals lediglich etwas von ihrem Überfluss ab (falls etwas übrig bleibt).

Die Seele des Gottlosen gelüstet nach Bösem und erbarmt sich nicht seines Nächsten.
(Sprüche 21, Vers 10)

Aber für den Herrn zählen auch all die sogenannten "Gläubigen" beziehungsweise "Christen" - also die Namens-Christen zu den Gottlosen, denn sie nehmen Gottes Ermahnungen nicht an.

Ihr Verhalten ist oftmals mit dem von Heiden gleichzusetzen. Denn auch Heiden helfen hier und da. Auch sie tun Gutes - aber sie versuchen nicht, dies von ganzem Herzen dauerhaft zu tun.

Diese "Gläubigen" oder "Christen" fallen immer wieder in Lebensphasen, in denen sie ihre sogenannte gute Erziehung vergessen.
Aber ermahnen lassen sie sich nicht !

So steht es auch in Gottes Wort geschrieben:

Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, sie tappen dahin im Finstern. Darum wanken alle Grundfesten der Erde.
(Psalm 82, Vers 5)

Ja, die meisten Menschen sind unbelehrbar. Wenn man ihnen knallharte Bibelzitate unter die Nase reibt, dann schreien sie: „Hilfe, das ist doch Sekten-Kram. Geh weg damit.“ Nein ist es nicht – sondern es ist Klartext – den der Herr zur Warnung für uns niederschreiben ließ.

In der Bibel (1.Korinther 10/11) heißt es:

Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung ...“

Das, was den damals lebenden Menschen widerfahren (also zugestoßen) ist, wurde für uns zur Warnung in der Bibel niedergeschrieben.

An einer anderen Stelle im Neuen Testament finden wir folgenden Hinweis:

Denn was zuvor (also im Alten Testament) geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben ...“
(Römer 15/4)

Also „nix“ mit Sekten-Kram – sondern Gottes Warnung an uns.

Kommen wir zum nächsten schmerzhaften Denkanstoß: Jeder Mensch ist froh, wenn er etwas sehr preisgünstig kaufen kann. Aber wenn in anderen Ländern Menschen ausgebeutet werden, damit wir in den reichen Industrieländern billige Schnäppchen kaufen können, dann machen wir uns vor Gott strafbar.

Jeder einzelne – bei jedem Einkauf !

Auch du !

Diesbezüglich steht folgende Warnung in Gottes Wort:

Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder (also seinen Mitmenschen) im Handel; denn der Herr ist ein Richter über das alles ...“
(1.Thessalonicher 4, Vers 6)

Wer das nun verachtet, der verachtet nicht Menschen (also die Ratschläge von Menschen), sondern (verachtet) Gott ...“
(1.Thessalonicher 4, Vers 8)

Überdenke unbedingt dein tägliches Leben und dein Konsumverhalten !

Lies diesbezüglich bitte den Klartext-Punkt 087. Sein Titel: Fügen wir anderen wirklich Böses zu ?

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Weil Gott sich mit sofortiger Strafe zurückhält - uns also großzügig alle Freiheiten einräumt, gibt uns das kein Recht, zu sündigen (also nach fleischlicher Art zu leben).

Wir Menschen müssen am Jüngsten Tag vor Jesus Christus Rechenschaft über unser Leben ablegen !

Im Brief des Paulus an die Galater 5, Vers 13 lesen wir:

„... seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt ...“

Für Gott gibt es keinen Unterschied zwischen "großen" und "kleinen" Sünden. Alle Sünden wiegen vor Gott und Jesus Christus gleich. So ist für sie beispielsweise das Lästern genau solch eine Sünde wie Mord !
Dies kannst du auf unserer Homepage im Klartext-Punkt 008 nachlesen.

Wer also durch "kleine" Sünden mitverantwortlich ist, dass Menschen in der Dritten Welt leiden müssen (und wegen Not und Hunger sterben), hat sich des Mordes schuldig gemacht.

Dazu lesen wir bei Jakobus 5, Vers 6:

Ihr habt den Gerechten (beispielsweise den Schwachen in einem armen Land) verurteilt und getötet, und er hat euch nicht widerstanden.

Ich will dich nicht verurteilen – sondern ich möchte dich wachrütteln !

Denn jemand anderes wird dies nicht tun. Die Kirchen wollen ihren Mitgliedern nicht vor den Kopf stoßen.

Deine Freunde wissen es vielleicht auch nicht besser als du.

Fernsehsendungen, in denen über das Elend dieser Welt berichtet wird, werden oftmals weggeschalten.

Und Bücher oder Zeitschriften sollen meist unterhaltend wirken. Wer also sollte dich wachrütteln ?

Aber in Gottes Wort (der Bibel) werden wir wachgerüttelt. Deshalb nutze bitte unbedingt diese Klartext-Infos, und arbeite Stück für Stück alle Klartext-Videos und alle Klartext-Punkte durch. Denn in ihnen erfährst du die reine Wahrheit - völlig unverblümt - so, wie sie uns in Gottes Wort mitgeteilt wird.

Gott will dich für sein Reich haben – aber als jemand, der (oder die) sich auf dieser Welt für die schwachen Menschen stark machte und ihnen geholfen hat.

In Gottes Wort bekommt jeder von uns den folgenden Auftrag:


Tu deinen Mund auf und ... schaffe Recht dem Elenden und Armen.
(Sprüche 31, Vers 9)

Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.
(Sprüche 31, Vers 8)

Du darfst nicht wegsehen oder sagen: „Das habe ich nicht gewusst.“

Wir werden heute durch TV oder Zeitungen über alles Leid in der Welt aufgeklärt. Aber wollen wir denn das überhaupt hören, sehen oder lesen ?

Deshalb folgendes Bibelzitat:

Errette, die man zu Tode schleppt, und entzieh dich nicht denen, die zur Schlachtbank wanken. Sprichst du: "Siehe, wir haben's nicht gewusst !- fürwahr, der die Herzen prüft (also Gott), merkt es, und der auf deine Seele Acht hat, weiß es und vergilt dem Menschen nach seinem Tun.
(Sprüche 24, Vers 11-12)

Am Jüngsten Tag müssen wir für unser Tun und Lassen Rechenschaft ablegen – auch wenn die Prediger noch so viel von Gottes Gnade und Barmherzigkeit reden.

In der Offenbarung wird uns verkündet:

Und ich (Johannes - durfte in die Zukunft schauen und) sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron (des Herrn), und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.
(Offenbarung 20/12-15)

Kümmere du dich darum, zu erfahren, was der Herr dir in seinem Wort, der Bibel, mitzuteilen hat – beachte es – und dann setze es in die Tat um.

Wende dich ab von einem Leben, das Gott nicht gefällt. Beachte, was der Herr dir sagt, und kümmere dich intensiv um die notleidenden Menschen.

Gott sagt vorwurfsvoll:

Sie schießen mit ihren Zungen lauter Lüge und keine Wahrheit und treiben's mit Gewalt im Lande und gehen von einer Bosheit zur andern, mich aber achten sie nicht, spricht der Herr.
(Jeremia 9, Vers 2)

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Sicherlich kennst du die Redewendung: … ihr Tun und Lassen ...

Dieses Wort "Lassen" ist abgewandelt von unterlassen - also das "nicht tun".

Wenn Jesus Christus die Menschen also am Jüngsten Tag für ihr "Tun und Lassen" zur Verantwortung zieht, dann werden sie auch für ihre unterlassenen Hilfeleistungen zur Rechenschaft gezogen.

Für das "nicht hinschauen" !

Für das "nicht helfen" !

Für das "nicht teilen" !

Für das "nicht verzichten" !

Also für das "nicht tun" !

Jesus Christus hat uns Menschen erklärt:

Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe (und zwar diejenigen, die ihm nicht durch persönlichen Verzicht geholfen haben), aber die Gerechten in das ewige Leben.
(Matthäus 25, Vers 45-46)

Wenn du beispielsweise lieber eine Urlaubsreise buchen möchtest, als den Bedürftigen in der Dritten Welt zu helfen, dann frage dich noch einmal vor dem Reisebüro beziehungsweise am Computer vor der Buchung: „Was würde Jesus Christus jetzt tun ?“

Oder ein anderes Beispiel (was den Rauchern sicherlich jetzt sehr wehtun wird): Wenn du genüsslich deine Zigarette rauchst, während anderswo auf der Welt Menschen elendig verhungern und verdursten müssen, dann überlege dir doch, ob du nicht Jesus Christus zuliebe das Rauchen aufgeben könntest, um mit dem frei werdenden Geld den armen, kranken und bedürftigen Menschen zu helfen.

Im Klartext-Punkt 139 kannst du wertvolle Hinweise nachlesen, die dir dabei helfen werden, mit dem Rauchen aufzuhören.

Es gibt sehr viele Menschen, die sich durch Gottes Warnungen "nicht aus der Ruhe bringen lassen". Sie sind der Meinung, dass man das alles "nicht so verbissen sehen sollte". Aber was sagt Gott dazu ?

„... die ihr meint, vom bösen Tag (also vom Jüngsten Tag und dem Jüngsten Gericht) weit ab zu sein ... Darum sollen sie nun vorangehen unter denen, die gefangen weggeführt werden, und soll das Schlemmen der Übermütigen aufhören.
(Amos 6, Vers 3-7)

All denen, die der Meinung sind, dass es schon nicht so schlimm kommen wird, nimmt der Herr mit den folgenden Worten den Wind aus den Segeln:

Alle Sünder in meinem Volk sollen durchs Schwert sterben, die da sagen: Es wird das Unglück nicht so nahe sein noch uns begegnen.
(Amos 9, Vers 10)

Die Menschen glauben lieber den Lügenpredigern und den Predigern von Halbwahrheiten, denn was sie sagen, das klingt nicht so unbequem und erschreckend wie das, was du nun zu hören bekommst:

Bei Jeremia 14, Vers 13-16, heißt es:

Siehe, die Propheten sagen ihnen: "Ihr werdet das Schwert nicht sehen und keine Hungersnot bei euch haben ..." (Nach dem Motto: Alles wird gut.) Aber der Herr sprach zu mir:Diese Propheten weissagen Lüge in meinem Namen ... Und die Leute, denen sie weissagen (also diejenigen, die auf die Lügenprediger hören), sollen auf den Gassen ... liegen, vom Schwert und Hunger hingestreckt, und niemand wird sie begraben, sie und ihre Frauen, Söhne und Töchter; und ich will ihre Bosheit über sie ausschütten.

Sie verleugnen den Herrn und sprechen: "Das tut er nicht; so übel wird es uns nicht gehen; Schwert und Hunger werden wir nicht sehen." Die Propheten (also die Lügenprediger) sind Schwätzer und haben Gottes Wort nicht ...“
(Jeremia 5, Vers 12-13)

Knallhart sagt Gott:

Siehe, ich will Unheil über dies Volk bringen, ihren verdienten Lohn, weil sie auf meine Worte nicht achten und mein Gesetz verwerfen.
(Jeremia 6, Vers 19)

Bei Jesaja 59, Vers 17-18 lesen wir:

(Gott) ... zieht an das Gewand der Rache und kleidet sich mit Eifer wie mit einem Mantel (nämlich, um diejenigen zu bestrafen, die seine Gesetze nicht einhalten). Weiterhin lesen wir: Nach den Taten wird er vergelten, mit Grimm seinen Widersachern, mit Vergeltung seinen Feinden ...“

Denke aber immer daran: Seine Feinde sind die, die nicht bereit sind, alle Gesetze Gottes in die Tat umzusetzen, egal ob sie sich "Gläubige", "Christen" oder Heiden nennen.

Und vergiss niemals: Etwas nicht zu tun, kann auch Sünde sein !

Denke stets an Gottes Warnung:

Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.“
(Jakobus 4/17)

Aber nun verlasst ihr euch auf Lügenworte (also auf wohlklingende Halbwahrheiten), die zu nichts nütze sind ... Und dann kommt ihr und tretet vor mich in diesem Hause, das nach meinem Namen genannt ist (Gotteshaus), und sprecht: "Wir sind geborgen." (Nach dem Motto: Der "Liebe Gott" beschützt uns !), - und tut weiter solche Gräuel (ihr sündigt also weiter). Haltet ihr denn dies Haus, das nach meinem Namen genannt ist (also das Gotteshaus, in dem sich die Gläubigen zusammenfinden), für eine Räuberhöhle ?
Siehe, ich sehe es wohl, spricht der Herr.

(Jeremia 7, Vers 8-11)

Und Gott fragt: Was wollt ihr tun am Tage der Heimsuchung und des Unheils, das von ferne kommt ?
Zu wem wollt ihr fliehen um Hilfe ?

(Jesaja 10, Vers 3)

Bei Jesaja 43, Vers 12-13 lesen wir:

„... ich bin Gott. Ich bin, ehe denn ein Tag war (Gott gab es schon immer), und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will's wenden ?(Wenn Gott etwas tut, wer kann es ändern ?)

Er (Gott) macht's, wie er will ... mit denen, die auf Erden wohnen. Und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen:Was machst du ?
(Daniel 4, Vers 32)

Du erkennst nun, was die Lügenprediger und die Prediger der Halbwahrheiten vom "Lieben Gott" predigen, das entspricht nicht der Wahrheit. Gott tobt innerlich vor Zorn, weil die Menschen seinen Weisungen nicht gehorchen. Er hält sich nur zurück, weil er dies versprochen hat. Aber sein Zorn wird am Jüngsten Tag, beim Jüngsten Gericht hervorbrechen. Bis dahin allerdings mischt sich Gott nicht ein.

Im Neuen Testament lesen wir eine knallharte Warnung, die in den Gemeinden nicht gepredigt wird.

Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
(Hebräer 10/31)

Oder hast du diese Warnung schon einmal aus dem Munde eines Predigers gehört ?
Sicherlich nicht. Denn die Schäfchen sollen ja nicht erschreckt werden – sondern treu und brav ihre Kirchensteuern und Spenden abführen. Aber das tun sie nur, wenn man ihnen nicht auf den Schlips tritt – sie also nicht ermahnt.

Über Gottes Zorn kannst du auf unserer Homepage sehr viele Bibelzitate im Klartext-Punkt 213 nachlesen.

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Wie gesagt – Gott hat versprochen, sich auf dieser Erde nicht mehr strafend einzumischen. Bei Hiob 34, Vers 29 lesen wir diesbezüglich:

Wenn er sich aber ruhig hält (also wenn Gott zu unserem Verhalten schweigt), wer will ihn (deshalb) verdammen ?

Gott verhält sich nur bis zum Jüngsten Tag ruhig – aber dann rechnet er mit all denen ab, die sich unbelehrbar verhalten – und sich nicht von der Sünde abwenden.

Siehe, Gott ist groß in seiner Kraft ... Wer will ihm weisen seinen Weg (also, wer will Gott vorschreiben, was er tun soll), und wer will zu ihm sagen:Du tust Unrecht.- ?
(Hiob 36, Vers 22-23)

Sehr viele Menschen sind der Meinung, dass Gott sich falsch verhält, weil er nicht mit eiserner Faust auf dieser Erde die Sünder zurechtweist.

Ist denn Gott ungerecht ?
Das sei ferne !
(Also auf keinen Fall !)
(Römer 9, Vers 14)

Aber all die Menschen, die fordern, dass Gott die Sünder sofort knallhart bestrafen solle, bedenken nicht, dass sie dann auch von Gott wegen ihrer eigenen Sünden vernichtet werden würden.

Gott weiß, dass viele Menschen ihn kritisieren - oftmals sogar über ihn lästern, weil sie nicht verstehen (oder besser gesagt: nicht verstehen wollen), wie Gott regiert - und wie er auf unser menschliches, sündiges Verhalten reagiert.

Gott sagt:

Und du sollst erfahren, dass ich, der Herr, alle deine Lästerreden ... gehört habe ... So habt ihr ... frech gegen mich geredet; das habe ich gehört.
(Hesekiel 35, Vers 12-13)

Sei du nicht einer von denen, die sich gegen Gott auflehnen - du wirst es nicht überstehen.

In der 2.Chronik 13, Vers 12 lesen wir:

„... streitet nicht gegen den Herrn, … denn es wird euch nicht gelingen !

Oftmals wird gesagt (oder gedacht): Warum bestraft Gott die Bösen nicht ?

Aber die Strafe Gottes wird am Jüngsten Tag ausgesprochen - und vollstreckt werden.

Ihr macht den Herrn unwillig durch euer Reden !(Das heißt: Ihr verärgert Gott damit.) Ihr aber sprecht: "Womit machen wir ihn unwillig ?"
Dadurch dass ihr sprecht:Wo ist der Gott, der da straft ?
(Maleachi 2, Vers 17)

Diese Frage ist nämlich schon ein Zweifeln, ob es Gott gibt.

Wir haben kein Recht, den Herrn zu kritisieren. Alles, was Gott tut, das hat seinen Grund (auch wenn wir dies nicht verstehen können). Es dient dazu, um uns zu prüfen (ob wir beispielsweise den Bedürftigen helfen), oder um uns zu erziehen.

Bei Prediger Salomo 7, Vers 13 heißt es:

Sieh an die Werke Gottes; denn wer kann das gerade machen, was er krümmt ?

Willst du erst warten, bis Gott dich erzieht - bis er dich "krümmt" ?

Also kannst du doch gleich das "Steuer herumreißen" und dich auf Gottes Seite stellen. Dann wirst du am Jüngsten Tag zu den Siegern gehören.

Aber auch dich wird das "Schicksal" nicht nur in Watte packen. Wenn du durch das fehlerhafte Verhalten anderer Menschen leiden musst, dann denke stets daran, dass Gott nichts ohne Grund geschehen lässt.

Vielleicht möchte Gott dich prüfen, ob du auch in schweren Zeiten zu ihm hältst.

Oder er möchte wissen, ob du denen verzeihen kannst, die dir wehtun oder dich betrügen.

Denn das Verzeihen ist etwas, was Gott von uns erwartet und verlangt – egal wie schwer dies fällt.

Jesus erklärt uns, dass wir vergeben müssen:

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so (dann) wird euch euer himmlischer Vater (Gott) auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so (dann) wird euch euer Vater (also Gott) eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
(Matthäus 6/14-15)

Zum Thema Vergeben und Verzeihen findest du in Klartext-Punkt 078 hilfreiche Infos.

Egal was "das Schicksal" für dich bereithält - halte stets tapfer durch, und entferne dich nicht von Gott.

Zweifle niemals !

Lies bitte zum Thema: "Durchhalten und nicht zweifeln" den Klartext-Punkt 062.

So, nun verabschiede ich mich für heute von dir.

Bis bald ...

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